Bausteine

TAVT – Tübinger Akademie für Verhaltenstherapie gGmbH

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Ostansicht Schloss Bühl
Im Folgenden soll auf die häufigsten Fragen eingegangen werden. Genauere Informationen finden sich in der Ausbildungsordnung der TAVT, die Sie in unserem Kontaktformular anfordern können. Alle Mengenangaben sind Mindestangaben.

Selbsterfahrung

Diplompsychologen müssen – wie Ärzte für den Erwerb des Psychotherapie-Zusatztitels – insgesamt 120 Stunden Selbsterfahrung nachweisen. 90 Stunden davon werden im Gruppenrahmen zu Beginn der Ausbildung angeboten, 30 Stunden sind im Einzelrahmen vorgesehen. Wenn Plätze frei sind, können auch Interessenten, die nicht einer geschlossenen Ausbildungsgruppe an der TAVT angehören, teilnehmen. Bitte erkundigen Sie sich bei Interesse bei der TAVT.

Seminarausbildung

Insgesamt müssen 600 Stunden absolviert werden, davon 200 zu psychotherapeutischen Grundlagen und 400 Stunden im Vertiefungsverfahren “Verhaltenstherapie”. Statt einer Trennung von Grundlagen und Anwendung wird an der TAVT themenorientiert gearbeitet, wobei Grundlagen, Diagnostik, Theorie und praktische Umsetzung meist auf Störungsbilder und ihre Behandlung ausgerichtet sind.

Psychiatrie – Praktikum

Dauer: 12 Monate (und 1200 Std.) in einer zur Weiterbildung in Psychiatrie ermächtigten Klinik. Hierfür stehen genügend Praktikantenplätze zur Verfügung (siehe auch kooperierende Einrichtungen). Praktika können aufgrund der Gesetzeslage nicht mehr (wie früher) vor dem Beginn des Ausbildungsvertrags begonnen werden!

Psychotherapie – Praktikum

Dauer: 6 Monate Praktikum im Umfang von 600 Std. in einer Einrichtung der psychotherapeutischen Versorgung sind vorgeschrieben.
Siehe auch kooperierende Einrichtungen

Praktische Ausbildung / Behandlungen

Es sind 600 eigene Behandlungsstunden unter Supervision nachzuweisen. Dies ist v. a. in der psychotherapeutischen Ambulanz der TAVT, den kooperierenden Ambulanzen und in Lehrpraxen möglich. Diese Behandlungen können ab der Hälfte der Ausbildung mit den Kassen abgerechnet werden (siehe: Kosten der Ausbildung). Die Übernahme von Ausbildungsfällen setzt Grundkenntnisse und Selbsterfahrung voraus, weshalb Ausbildungsfälle erst nach dem 1. Semester übernommen werden können.

Supervision

wird kontinuierlich angeboten. Insgesamt werden 150 Stunden verlangt, davon 50 Stunden Einzelsupervision.